Veloma, les enfants!

veröffentlicht  am 30. Dezember 2012

Unser Aufenthalt auf Mauritius kann man relativ kurz zusammenfassen: schöne Strände, gute Erholung, Wanderung auf den höchsten Berg mit toller Aussicht, Erkundung der Insel (Süden, Westen und Osten) mit dem Bus, europäisches Preisniveau (ausser der Bus!) und längst nicht so spannend und abenteuerlich wie Madagaskar!;-) Es tat uns aber gut, für ein paar Tage etwas Abstand zur Arbeit in Madagaskar zu gewinnen, uns Gedanken zu machen und uns auf den „Schlussspurt“ bis Weihnachten vorzubereiten. Wir merkten auch, wie sehr wir uns schon an den madagassischen Alltag gewöhnt hatten; es war direkt komisch, uns (sogar im Dunklen!) frei draussen bewegen zu können und die Riesenauswahl im Supermarkt überforderte uns völlig. Für weitere mauritische Eindrücke lassen wir die Bilder sprechen…

Zu unserer grossen Erleichterung erhielten wir bei der Wiedereinreise nach Madagaskar ohne Probleme ein neues 3-Monatsvisum und die Formalitäten waren sogar um einiges schneller erledigt als die Passkontrolle in Mauritius. Es dauerte aber nicht lange und die madagassische Realität holte uns wieder ein: Wir erwischten auf der Heimfahrt in unser Dorf (am gegenüberliegenden Ende der Stadt) ein Taxi, bei dem die Bremsen plötzlich nicht mehr funktionierten…! Wir wissen jetzt noch nicht, wie es der Fahrer schaffte, zwischen den vor uns abbremsenden Autos Slalom zu fahren, schliesslich auf der Gegenfahrbahn zu landen und nach einer Weile in der Mitte der Strasse unbeschädigt zu stehen zu kommen… Wir sind einfach dankbar, dass nichts passiert ist!

Zurück in der Schule in Ambodivoanjo waren die restlichen Tage bis Weihnachten gefüllt mit Vorbereitungen für das Schulweihnachtsfest (21. Dezember). Ich übte mit meinen Schülern französische Lieder und Sketches ein und wir waren unzählige Stunden mit Geschenke suchen, erfeilschen und schliesslich einpacken beschäftigt.

 

Am 14. Dezember durfte ich ausserdem in einer anderen Schule, nur 2 Minuten von unserer entfernt, einen Nachmittag unterrichten. Ich genoss es sehr, denn die Schüler waren etwas älter als an unserer Schule (zwischen 15 und 20 Jahren) und die Lehrerin, die mich eingeladen hatte sehr nett.

Am 15. Dezember feierten wir bereits Weihnachten mit den Waisenkindern, wofür wir ein 3-Gang-Menü vorbereiteten. Die Älplermaccaroni kam sehr gut an und die Kinder hatten nichts dagegen, diesen Monat anstatt 90 Mal nur 89 Mal Reis zu essen (für einmal ohne Ironie)…

In der Woche vor Weihnachten hatten die Schüler Trimesterprüfungen und auch ich bereitete für all meine Klassen eine Prüfung vor. Da alle Schüler hier eine (unserer Meinung nach etwas spezielle) Schnürlischrift verwenden, wurde das Prüfungen korrigieren zum Teil zu einem Entzifferungs-Quiz…

 

Am 21. Dezember fand dann schliesslich das Schulweihnachtsfest statt, an dem die Schüler Auftritte in Form eines Theaters, Tanzes, Liedes oder Flötenspiel hatten. Ausserdem erhielten alle Schüler einen Holzfotorahmen (die wir zwei Wochen zuvor einem Handwerker in Auftrag gegeben hatten) mit ihrem Portraitfoto, auf das sie sich schon seit dem Fototermin mit Marco im November gefreut hatten. Und ich konnte beim Geschenke verteilen einmal mehr die Aussprache der Namen üben...

 

Am Tag darauf führte ich den letzten Club d’espagnol und Club de français durch. Es war ein schöner Abschluss meiner Arbeit an der Schule. Noch am selben Abend zogen wir mit all unseren Sachen auf das OM-Quartier bei Ambohibao um, das im gegenüberliegenden Stadtteil, in der Nähe des Flughafens liegt. Es war einerseits nicht ganz einfach, von den Waisenkindern Abschied zu nehmen, da wir sie gerade in den letzten Wochen nochmals besser kennengelernt hatten. Wir glauben, dass es gerade für die Waisenbuben sehr wertvoll war, dass ein Mann im Haus war (die Betreuerinnen sind nur Frauen und auch alle vazahas, die bisher da waren), mit dem sie eine Wasserballon-Schlacht machen, Drachen basteln, beim Handwerken helfen oder einfach nur rumblödeln konnten. Andererseits wussten wir, dass wir nicht mehr lange hätten dort bleiben können, weil wir mit einigen Abläufen an der Schule und dem gewissen Verhaltensweisen sehr Mühe hatten und trotz mehrmaligen Versuchen, diese Unstimmigkeiten zu klären keine Änderung eintrat. Das hatte uns in den letzten Wochen häufig ziemlich ratlos gemacht und auch frustriert, v.a. wenn wir sahen, dass auch die Kinder von dieser „Stimmung“ an der Schule beeinflusst wurden. Insgesamt schauen wir aber mit sehr viel Freude und nun auch etwas Wehmut auf die Zeit an der Schule zurück. Die Arbeit mit den Schulkindern machte mir nach der Überwindung anfänglicher Herausforderungen viel Spass und Marco konnte durch die vielen durchgeführten Reparaturen an den Elektro- und Sanitärinstallationen sowie das Herstellen von Schulbänken und Gestellen einen wertvollen Beitrag für die Schule leisten. Beide mussten wir lernen, mit wenig möglichst viel zu machen, woran wir uns wahrscheinlich auch in Zukunft immer wieder erinnern, wenn uns etwas unmöglich erscheint. Ausserdem hatte die Tatsache, dass wir eigentlich in allem auf uns selbst gestellt waren auch Vorteile. Wir merkten, dass wir im Gegensatz zu anderen Vazahas hier dadurch viele spezielle und einzigartige Erfahrungen machen und viele Abenteuer erleben durften. Ausserdem lernten wir unsere Umgebung und die Stadt sehr gut kennen; wir bewegen uns hier eindeutig zielsicherer als in Zürich...;-)

 

Am 24. Dezember besuchten wir eine arme Schule in Andranano (bei der wir vor einigen Wochen bereits waren), wiederum in einem anderen Stadtteil. Um 7 Uhr verliessen wir das Haus, um um 9 Uhr pünktlich zur Weihnachtsfeier anzukommen. Leider nicht in unsere Zeitplanung einberechnet hatten wir, dass an diesem Tag die Innenstadt (wo wir das Taxi-be wechseln mussten) mit Fahrzeugen und Leuten vollgestopft und es folglich schwierig war, überhaupt einen freien Platz im Bus zu finden. Ausserdem schafften wir es in diesem Wirrwarr zwar, den Bus mit der richtigen Nummer zu erwischen, leider nur in die Gegenrichtung, was wir dann auch bald merkten. In etwa diesem Stil ging unserer „Reise“ weiter, bis wir mit fast 3 Stunden Verspätung in der Schule ankamen. Die Weihnachtsfeier war dann natürlich vorüber, aber die Kinder warteten brav, bis die Vazahas die Geschenke brachten. Für die strahlenden Kinderaugen hatte sichaber auch diese Geduldprobe wieder einmal gelohnt… Den Abend verbrachten wir schliesslich ruhig auf der OM-Base, zusammen mit Hanitra (OM-Feldleiterin) und Miora (ihrer Nichte). Marco und ich kochten Rösti mit Rahmgeschnetzeltem und verbrachten den restlichen Abend mit Spiele spielen. Wir werden nun bis zum 2. Januar, dem Beginn unserer Madagaskarreise, hier wohnen. Das geniessen wir sehr, da wir hier nette Gesprächspartnerinnen und etwas mehr Luxus haben (fliessendes warmes Wasser, ein Bett, bei dem man nicht jedes Holzbrett spürt und eine richtige Küche).

 

Nun zum Schluss noch zu einem Ereignis, an dem wir am 27. Dezember teilnehmen durften: Einer madagassischen Hochzeit. Es war spannender Tag für uns, der grob gesagt aus 5 Etappen bestand (wobei wir die letzte ausliessen, damit wir noch nach Hause kamen): Um 8.00 versammelte sich die Familie des Bräutigams bei dessen Vater. Wir durften auch dabei sein, was aber eher unangenehm war, da sich in der kleinen Stube acht Leute gegenüber von uns auf ein Sofa quetschten und die restlichen Leute drum herum standen, während uns zu zweit ein ganzes Sofa zur Verfügung gestellt wurde. Protestieren nützt in solchen Fällen nichts… Nach einer Stunde aufgeregten Wartens (wobei die Nervosität natürlich nicht auf unserer, sondern hauptsächlich auf der Seite des Bräutigams lag, der sich ständig von den Tanten die Fliege zurechtzupfen lassen musste), verliessen wir alle zusammen das Haus, um zusammen mit der ganzen Gesellschaft auf der Seite des Bräutigams in die wartenden Busse zu steigen, die uns zum Haus der Brauteltern bringen würden. Dieses befand sich im gleichen Dorf, nur ein paar Hundert Schlaglöcher weiter. Dort war bereits die Gesellschaft der Braut versammelt und jedermann konnte die vor dem Haus aufgetürmte Aussteuer (Sofas, ein Buffet, Geschirr etc.) bewundern. Anschliessend begann sozusagen die erste wichtige Etappe dieses Tages: das Vodiondry (Achtung: ausgesprochen /fudiuntsch/). Wortwörtlich bedeutet dieses Wort „Hinterteil vom Lamm“, was jedoch heutzutage im praktischen Sinn in eine Geldsumme umgewandelt wurde. Das Vodiondry ist also ein Geschenk des Bräutigams an die Familie der Braut im Sinne eines Trostes für die Eltern, die ihre Tochter verlieren. Das bedeutet aber nicht, dass der Bräutigam seine Braut „kauft“, sondern das Vodionry ist vielmehr in Zeichen von Respekt, womit sich der Bräutigam bei den Brauteltern dafür bedankt, dass sie so eine schöne Tochter grossgezogen haben. Dieser Brauch findet in Form von verbalen Wettkämpfen zwischen Angehörigen der beiden Familien statt, wobei jede Familie einen Sprecher wählt. Wir durften bei dem Vodiondry, der im Haus, wo die Braut aufwuchs (in diesem Fall bei den Grosseltern, da die Eltern schon verstorben waren) stattfand. Obwohl wir nicht alles verstanden, war es sehr interessant zu beobachten, da sich die zwei Parteien bzw. deren Sprecher gegenüberstanden und abwechslungsweise ihre Reden hielten, wobei sie z.B. die Geschichte und den Stammbaum der Familie präsentierten und der Vertreter der Braut deren Vorzüge pries. Die zwei Vertreter waren beide sehr interessante Typen, die ihre Reden mit viel Humor (die Grimassen waren köstlich) hielten. Als die Redebeiträge beendet waren, erhielt die Brautfamilie vom Bräutigam (der vorher nur zuhörte) das Vodiondry, das heutzutage eben in Form von Geld überreicht wird. Anschliessend betrat die Braut den Raum und wurde von allen begrüsst. Kurz darauf verliessen wir alle das Haus, die Mitgift wurde in einen Pick-up verladen und die Gäste begaben sich wieder in die bereitstehenden Busse. Der Weg führte nun zum Zivilstandsamt, die zweite Etappe an diesem Tag. Nach der beschlossenen Zivilhochzeit ging es mit den Bussen weiter zur Kirche, wo die kirchliche Trauung stattfand (3. Etappe). Diese zwei Etappen unterschieden sich nicht stark von einer Hochzeit bei uns, ausser dass es anscheinend nicht unhöflich zu sein scheint, als Trauzeuge während der Trauung das Telefon abzunehmen… Nach der kirchlichen Trauung wurden wir zu einem (etwas heruntergekommenen) Saal chauffiert, wo das Mittagessen serviert wurde. Wir waren überrascht von den zwei reisfreien Vorspeisen, aber für den Hauptgang wurde natürlich auf grossen Platten Reis aufgefahren. Dazu gab‘s gehackte Tomaten (typische Beilage hier) und Fleisch. Der Tisch (auch der Blick unter die Tische lohnte sich) glich bald einem Schlachtfeld. Zwischendurch wurde immer mal wieder getanzt oder Ansprachen gehalten. Auch eine grosse Hochzeitstorte wartete auf die Gäste und das Brautpaar, das zuerst mit einer kleineren Torte in der Hand im Saal herumlaufen und jemanden auswählen musste, dem sie oder er die Torte schenkte (normalerweise die Schwiegereltern oder die Grosseltern). Die Gäste konnten ihr Tortenstück gegen Abgabe eines Couverts abholen, denn man gibt keine Geschenke zur Hochzeit, sondern Geld. Nicht herausgefunden haben wir, warum alle ihr (sowieso schon weiches) Tortenstück einpackten und nicht assen. So machten wir es den anderen gleich und verdrückten die Tortenstücke später im Taxi. Nach weiterem ausgelassenem Tanzen à la Malagasy, dem wir uns gekonnt entzogen (Wer möchte schon als einziger Vazaha inmitten von Gasy tanzen und von allen die volle Aufmerksamkeit erhalten?), war die 4. Etappe bereits zu Ende und das Brautpaar verliess den Festplatz, nachdem es merkte, dass die Gäste lieber mit uns als mit ihnen auf ein Foto wollten… Nun war es etwa 17.00 und alle verabschiedeten sich. Wir fuhren zurück zum Haus des Brautvaters, in dessen Vorhof um 21.00 bis zum Morgengrauen das ganze Dorf zu einem rauschenden Fest eingeladen ist. Die Boxen waren bereits montiert, aber eher schleierhaft war uns noch, wie das ganze Dorf in den winzigen Vorhof passen soll. Irgendeine Lösung wurde sicher gefunden, wir mussten uns aber bereits auf den Heimweg machen…

 

Zum Schluss noch zu unseren Plänen für die nächsten Wochen und Monate: Als Abschluss unseres Madagaskar-Aufenthaltes werden wir ab dem 2. Januar für fast vier Wochen Madagaskar bereisen, was wir mit Spannung erwarten… Zuerst geht’s in den Süden, wo wir nebst vielem anderem vorhaben, den zweithöchsten Berg der Insel zu besteigen. Im zweiten Teil werden wir bis zur Nordspitze der Insel fahren, wo es ebenfalls viel zu entdecken gibt. Wir hoffen, dass uns die Regenzeit keinen Strich durch die Rechnung macht, dafür haben wir den Vorteil, nicht überall von anderen Vazahas-Touristen umgeben zu sein, da wir eindeutig ausserhalb der Hauptreisezeit sind. Am 30. Januar landen wir bereits wieder in der Schweiz, wo wir eine knappe Woche verbringen, bevor wir nach Panama weiterreisen. Dort werden wir wieder mit OM arbeiten, diesmal jedoch auf deren Base in Volcán wohnen. Die Arbeit werden wir Anfang März beginnen, was uns 2-3 Wochen Zeit gibt, um vorher noch meinen schon länger im Ausland weilenden Bruder Valentin in Ecuador zu besuchen.

 

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins 2013 und freuen uns darauf, auch im neuen Jahr trotz der Distanz mit euch verbunden zu sein!

 

 

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Comic

veröffentlicht  am 21. Dezember 2012


Leben in einer fremden Kultur: Manchmal fühlt man sich oder wird man im Regen stehen gelassen...
(Erschienen in einer madagassischen Zeitschrift, wenn ich mich richtig erinnere, von der Alliance Française)



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 Auf nach Mauritius!

veröffentlicht  am 3. Dezember 2012

Morgen fliegen wir bereits nach Mauritius, um bei der Wiedereinreise nach Madagaskar unser Visum zu erneuern. Da wir bei der Rückkehr entweder zuerst von Mauritius zu erzählen haben oder gar keine Zeit, überhaupt einen Eintrag zu schreiben, da wir die letzten Tage vor Weihnachten volles Programm haben (bei wem ist das nicht der Fall?), geben wir euch jetzt noch eine kleine Zusammenfassung von einigen Ereignissen und Erlebnissen der letzten Wochen.

Unser Dorf, aber auch Tana, ist uns langsam richtig ans Herz gewachsen. Es macht Spass, die Leute (vom Sehen her) langsam  zu kennen und auch von Ihnen erkannt (Welch Wunder!) und mit Freude begrüsst zu werden. Langsam scheinen auch alle gemerkt zu haben, dass wir, nur weil wir auf Madagassisch „Hallo“ (Manahoana), „Tschüss“ (Veloma) und „Danke“ (Misaotra) sagen können, leider noch lange kein Gespräch führen können. Doch es ist schön zu beobachten, wie z.B. die alte Frau am Strassenrand sichtlich aufblüht, wenn wir ihr „Manahoana“ zurufen und wenn wir auf dem Nachhauseweg wieder vorbeilaufen, ihren Kolleginnen mit einem Fingerzeig auf uns voller Freude erzählt, dass wir sie am Morgen gegrüsst haben.  Auch Tana-Stadt gefällt uns sehr gut; das hektische Treiben mit vielen Märkten, die immer wieder neue Überraschungen bieten im tiefer gelegenen Stadtteil und die ein bisschen ruhigeren, höhergelegenen Quartiere. Jedes Mal entdecken wir wieder neue schöne oder interessante Eckchen (wie z.B. letzte Woche den grossen Fleischmarkt, wo man alles erhält bis zum ganzen Ziegenkopf und gehäuteten Riesenfröschen und wo ich völlig fasziniert war, dass eine Zebu-Zunge soooo gross ist…;-)). Besonders gerne schlendern wir durch den überdachten Markt in Anakalely (Innenstadt), der im Gegensatz zur darum herum herrschenden Hektik ein richtiger Ruhepol bildet und wo man sich in Ruhe Kleider, Schuhe, Nähwaren, madagassische Produkte wie allerlei Alu-Produkte, Taschen, Papeterie-Artikel, Stoffe etc. anschauen (und natürlich auch erhandeln) kann. Restaurants findet man vielerlei Sorte und oft sind die günstigen gar nicht die schlechtesten (wobei ich hier mit günstig ca. 2-5 Franken pro Essen meine, was ja für uns günstig ist, für die Mehrheit der Madagassen jedoch bereits ein ziemlicher Betrag). Wir haben bisher in der Stadt immer gut bis sehr gut gegessen und sind allgemein dankbar, dass unsere Mägen so tolerant sind mit allem, was wir ihnen zumuten.

An der Schule geht es schnell gegen Weihnachten zu und seit dieser Woche übe ich mit den Schülern nur noch für die Auftritte am Weihnachtsfest (französische Lieder und Sketches). Leider scheinen sich die Schüler langsam an mich gewöhnt zu haben und es macht mir immer mehr Mühe, sie „unter Kontrolle zu halten“, v.a. bei derjenigen Klasse mit 30 Schülern. Nicht gerade einfacher wird das Ganze dadurch, dass sie ohne Probleme lautstark über irgendetwas reden oder über etwas lachen können, ohne dass ich nur das Geringste verstehen würde…;-) Es ist wohl eine gute Übung für meine zukünftige Berufstätigkeit (falls ich es mir nicht nochmals anders überlege…;-)) und ich kann hier in aller Ruhe verschiedene Methoden ausprobieren, die Schüler zu bändigen… Ausserdem amüsieren sich die Schüler immer noch prächtig daran, wie ich ihre Namen ausspreche. Auch nach zwei Monaten schaffe ich es noch nicht, alle korrekt auszusprechen geschweige denn, alle auswendig zu kennen… Mit der Zeit entdeckt man aber etwas das System der Sprache und weiss, dass Wortteile wie z.B. tiana wie /tin/ oder tsoa wie /tsu/ ausgesprochen werden. Das Madagassische ist allgemein eine interessante Sprache, denn sie zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus. Erwähnenswert ist z.B. die Satzstellung Verb-Objekt-Subjekt (VOS-Sprache). Die meisten Sprachen der Welt können nämlich einer der drei  Haupttypologien SVO (wie z.B. das Deutsche), SOV oder VSO zugeordnet werden. Ausserdem gibt es nur drei Zeiten (Vergangenheit, Präsens und Zukunft, aber das kennen wir ja auch aus dem Schweizerdeutschen), die jedoch auf spezielle Art und Weise gebildet werden: Für die Vergangenheit wird das Verb einfach mit n(o) am Anfang geschrieben (z.B. natory > schlief), für das Präsens mit m (z.B. matory) und für das Futur mit h(o) (hatory). Auf folgender Webseite findet man viele praktische Alltagssätze und kann auch mal reinhören, welche Laute unserem Gehör hier zugemutet werden (und es müssen sich nicht nur Linguisten angesprochen fühlen…) http://www.mymadagascar.at/madagassisch.html

Nun noch zum Wetter… Nun beginnt es immer öfters untertags zu regnen, vor allem am Nachmittag, da die Regenzeit begonnen hat. Ansonsten ist es oft ziemlich heiss, aber mit Wind noch angenehm. Oft ist man aber froh um die eine oder andere Wolke, wenn man lange draussen unterwegs ist, ansonsten ist ein Sonnenhut unabdingbar (Wir haben uns bereits madagassische Exemplare angeschafft). Aber nochmals zurück zum Regen, der wohl in den nächsten Wochen unser treuer Freund sein wird. Wenn es hier regnet, regnet es a) meistens seeehr stark, b) beginnen sich alle nicht-gepflasterten oder geteerten Strassen (was auf alle Strassen in unserer Nähe, ausser die Hauptstrasse durchs Dorf, zutrifft) selbständig zu machen und es wird zu einer grossen Herausforderung, sich einen Weg zu bahnen (v.a. kurz nach dem Regen), c) Ist Unterricht fast unmöglich (wird aber trotzdem weitergeführt), weil es so laut aufs Blechdach hämmert, dass man nicht mal mehr sein eigenes Wort versteht. Ausserdem wird das Schulzimmer überschwemmt, weil es bei der Türe keine Schwelle hat und auch die Fenster nicht dicht sind. So sind die Schüler mehr damit beschäftigt, Stühle und Bänke ins Trockene zu bringen und das Wasser wegzuwischen als mit dem Unterricht. Wenn es am Nachmittag regnet, ist der Unterricht vorbei sobald der Regen aufgehört hat, da die Schüler dann die Gelegenheit nutzen müssen trocken nach Hause zu kommen. Nicht zuletzt darf man gar nicht an all den Dreck decken, den man nach einem Fussmarsch mit ins Haus schleppt. Gut, hat unser Fussboden die gleiche rotbraune Farbe wie die Erde draussen…

Weitere Ereignisse der letzten Wochen (Fotos dazu in der Galerie):
- Vor zwei Wochen luden wir die Waisenkinder in den Zoo Tanas ein, dem jedoch (seit der politischen Krise) die meisten Tiere ausgegangen sind… So haben wir wohl mehr Fotos von den Kindern als von den Tieren gemacht…

- Vor einer Woche waren wir bei einem französischen Paar eingeladen, das die Organisation E.M.A. (Europe-Afrique-Madagascar) führt. Diese Schule ist um einiges moderner (und grösser) als unsere und es war interessant zu hören, wie diese Europäer mit der Mentalität der Madagassen umgehen und mit welchen Schwierigkeiten sie auch nach acht Jahren noch zu kämpfen haben.

- Letzte Woche besuchten wir ausserdem mit unserer Schuldirektorin eine äusserst arme Schule in einem anderen Stadtteil. Eigentlich ist es offiziell noch gar keine Schule… Eine pensionierte Lehrerin unterrichtet ca. 20 Kinder (in Morgen- und Nachmittagsschicht, da es in ihrer Stube (!) nicht mehr Platz hat), die seit Beginn der Krise nicht mehr zur Schule gehen können (bis dahin war ja die Primarschule gratis, nun nicht mehr). Auch die Schule, wo wir arbeiten, hatte so begonnen. Es war wirklich nur das Allernötigste vorhanden… Bei unserem Besuch am Mittwoch bekamen gerade alle Kinder ein Mittagessen (Reis), was jedoch aufgrund der finanziellen Mittel nur einmal pro Woche möglich ist. So kommen viele Kinder oft mit leerem Magen zur Schule, was das Lernen natürlich erschwert. Marco und ich werden diese Schule am 24. Dezember besuchen, um mit den Kindern Weihnachten zu feiern und Geschenke zu verteilen.

- Vorletzte Woche machte Marco Portraitfotos von allen Schülern und Lehrerinnen (81 insgesamt) sowie Klassenfotos. Diese werden wir den Kindern dann zur Weihnacht schenken. Danach werden wir auch einige dieser herzigen Fotos auf unserer Homepage veröffentlichen.

- Wir waren seit unseren ersten zwei Tagen hier in Madagaskar das erste Mal wieder im Stadtteil (Morondava Antehiroka, in der Nähe des Flughafens), wo das OM-Büro liegt. Es rief in uns Erinnerungen an die ersten Tage hervor und brachte uns zum Schmunzeln, weil wir nun ein völlig unspektakuläres, sogar sehr ruhiges, Quartier Tanas wahrnahmen, das uns aber in den ersten Tagen hier noch völlig abenteuerlich und fremd erschien. Interessant, wie rasch und automatisch sich die Wahrnehmung verändert…

- Diese Woche suchte uns eine Lehrerin einer anderen Schule im Dorf auf und wollte unbedingt mit uns sprechen. Sie hatte uns bereits einige Male im Dorf gesehen, jedoch erst kürzlich erfahren, dass wir an der „Ecole de Demain“ arbeiten. Sie wollte mich unbedingt einladen, auch an ihrer Schule (nur ca. 100 m oberhalb unserer Schule gelegen) zu unterrichten und die Enttäuschung war gross, als sie hörte, dass wir nicht mehr lange bleiben… Die Schulen sind oft sehr froh, ausländische Lehrkräfte an der Schule zu haben, da die Schüler erst dann richtig begreifen, dass es wichtig ist, eine Fremdsprache zu lernen… Heute trafen wir uns mit dem Diektor der Schule und machten ab, dass ich an einem Nachmittag vor Weihnachten bei ihnen unterrichten werde.


Und zum Abschluss noch ein paar lustige Erlebnisse und madagassische Kuriositäten:

- Die Ärztin, die mir einmal pro Monat die Desensibilisierungs-Spritzen macht, behält mich jeweils während der halbstündigen Überwachungszeit gleich in ihrem Büro, wo sie dann eine halbe Stunde mit mir über Madagaskar plaudert… Solange der Tarif deswegen nicht steigt…

-Am Anfang fragt man sich, weshalb hier alle Schüler ein Schulheft mit aufs Klo nehmen… Nein, natürlich nicht zum Repetieren, sondern als WC-Papierersatz… Wir leisten uns weiterhin den Luxus von WC-Papier, um unsere verwöhnte Haut etwas zu schonen.

- Marcos Misy miala (kündigt im Bus an, das man aussteigen möchte), klingt schon so überzeugend, dass ich nicht mal mehr merke, dass es Marco war, der gerufen hat...

- Sind wir mit Einheimischen unterwegs ist es oft Marco, der den „guide“ spielt und die Einheimischen fragen sich, woher er all die Orte kennt. Naja, wir hatten gar nie eine andere Möglichkeit als zu lernen uns selbst durchzuschlagen…


- Bub in der Pause im Club d’espagnol zu mir (Marco steht ca. 2 Meter neben mir, am Tafel putzen): „Comment s’appelle ce monsieur?“ Ich: „Il s’appelle Marco.“, Bub: „Il es gentil.“


- Dem mysteriösen „Seifengeschmack“, der über eine Woche unser Essen verpestete, sind wir auf die Spur gekommen… Unser neugekauftes Holzgestell, worauf wir die Lebensmittel lagerten, war mit einem Öl behandelt worden, dass so intensiv war, dass es sich durch jegliche Verpackungen frass und allem einem eigenartigen Geschmack gab…

 

- Voller Vorfreude bestellte ich in einem Restaurant meine Lieblingsglacé-Kombination (Choco-Menthe) und Marco ebenfalls. Wir liessen uns die Glacé genüsslich auf der Zunge vergehen, als Marco plötzlich etwas aus dem Mund zieht und es genauer betrachtet. Das Fazit war nicht gerade appetitanregend: Ein Kakerlakenfuss! Bald sichteten wir auch die dazugehörigen Flügel. Tapfer ass ich mein Glacé weiter, das Vergnügen war jedoch von kurzer Dauer, denn bald konnten wir die Kakerlake mit dem in meinem Glas gefunden Kopf komplettieren...

 

- Wir sind bei Madame Tsiry (Lehrerin an der Ecole de Demain) und ihrer Familie zu „Tee und Baguette“ eingeladen (natürlich extra für uns gekauft). Wir reden darüber, wie lange wir schon verheiratet sind. Ich erzähle, dass wir seit fast 8 Jahren ein Paar und seit 2 ½ Jahren verheiratet sind und voilà, die Frage, die bei solchen Gesprächen hier dann immer sofort folgt: „Et vous n’avez pas encore d‘enfants?“;-)

 

- Litchi-Time in Madagaskar! Nebst Mangos, Ananas, Passionsfrüchten etc. verschlingen wir momentan vor allem Unmengen von Litchis und spuken die Steine und die Schalen schon so gekonnt wie die Einheimischen in der Gegend herum…;-) Für 1000-2000 Ariary (40-80 Rappen) erhält man ein Kilo. Auch andere einheimische Spezialitäten lernen wir immer mehr schätzen, besonders die Samosas (mit Gemüse oder Fleisch gefüllte und frittierte Teigtaschen), die überall auf der Strasse verkauft werden und die pro Stück manchmal nicht einmal 1 Rappen kosten…

- Marco scheint die Aufmerksamkeit der Madagassen (oder vielleicht eher der Madagassinnen?) besonders auf sich gezogen haben. Von dem, was wir immer wieder hören, scheint es so als ob Marco in unserem Dorf eindeutig zum hübschesten je angetroffenen Ausländer aufgestiegen ist. Und ja, vor allem die Haarfarbe finden alle äusserst interessant...;-)


Nun freuen wir uns sehr auf die Abwechslung auf Mauritius und werden nachher hoffentlich erholt den Schlussspurt an der Schule antreten können… A bientôt!

 

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  • Aug 12 2016 2:10 AMJosephRah: Wigied iwjw iwj wjwoj wk dncsgkfw http://ghfwijofhe38y39204irjfenjnw9.retwyu
  • Jan 03 2013 5:52 PMRolf: Übrigens gute Bilder. Man kann ein Stück mitleben. Aussagekräftig und nicht Tausende (wäre sowieso zu faul, ewig lang zu klicken :-)
  • Dec 14 2012 12:17 PMurs: ich lese eure Beiträge immer sehr gern. Du schreibst gut und nicht abwertend. Gratuliere.
  • Dec 11 2012 5:57 PMpetra: tönt sehr interessant!! freu mi uf witeri iträg;-)
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